Lassen wir die Zeit- und Volumentarife einmal außen vor, dann war die Internet Flatrate - auch DSL Flatrate oder DSL Flat genannt - der erste der DSL Tarife im Internet und oftmals auch so etwas wie eine Voraussetzung für alle folgenden DSL Tarife wie etwa die Tarife für Internet TV. Man stelle sich vor, man würde via DSL Anschluss einen Film im Fernsehen schauen, sagen wir den Herrn der Ringe mit über drei Stunden Länge und müsste für jede Minute online bezahlen, weil die Kosten für den Internetzugang durch einen Zeittarif abgedeckt werden (Kosten für jede Minute im Internet). Mehrmals im Monat dürfte sich ein Normalverdiener so etwas nicht leisten. Gleiches gilt beim Volumentarif. So ein Film wie der Herr der Ringe ist ein ganz schön großer Brocken, was bedeutet, er besteht aus unzähligen Daten. Zahlt man nun - wie beim Volumentarif - für jedes herunter geladene Megabyte an Daten, so verursacht auch dieses einiges an Kosten. Kaum jemand würde wohl Video on demand oder Internet TV nutzen, hätten die DSL Anbieter nicht die DSL Flatrate zu ihrem Haupttarif erkoren. Die DSL Flat wird einmal monatlich bezahlt und das war’ s… auch wenn Sie den ganzen Monat lang online bleiben und Terabytes an Daten aus dem Netz fischen. Bei schnelleren Varianten für den DSL Anschluss bieten DSL Anbieter in Deutschland heute gar nichts Anderes mehr an als die Internet Flatrate für ihre Kunden. Die Internet Flatrate ist als wichtigster der DSL Tarife heute zum Standard geworden.
Die DSL Flat wird im Rahmen des vom Kunden gebuchten DSL Paketes abgerechnet, dessen Preis von DSL Anbieter zu DSL Anbieter variiert und höher wird, je schneller die gebuchte DSL Geschwindigkeit ist. Aber selbst bei den heutzutage schnellsten DSL 16.000 Verbindungen sind Internettarife wie die DSL Flatrate bezahlbar. Dadurch sind sie attraktiv und machen den Weg für andere DSL Tarife auf dem deutschen DSL Markt frei.