In einem Interview mit der Zeitung Tagesspiegel (Februar 2007) sprach der Computer-Virenforscher Candid Wüest des Unternehmens Symantec davon, dass Tag für Tag sechzig neue Computerviren entdeckt würden. Viren - das sind jene kleinen Programme, die den Computer zu Dingen animieren, die er eigentlich nicht tun soll und die schlimmstenfalls ganze Festplatten löschen. Ein Virus gelangt ohne effektiven Virenschutz ganz schnell aus dem Internet auf den Computer. Ein guter Virenscanner sorgt jedoch für effektive Abwehr, solange… solange er aktuell ist und auch mit den neuesten Computervirus - Varianten vertraut ist. Ein veralteter Virenscanner bietet auch veralteten Virenschutz und wird mit jedem Tag ohne Aktualisierung uneffektiver.
Klären wir kurz, was wir hier unter einem Virus bzw. unter einem Computervirus verstehen, damit auch deutlich wird, was Virenschutz bedeutet. Wir setzten den Begriff Virus hier als Synonym für jede Art von Malware, also von Programmen, die für den Computernutzer unerwünschte oder gar für den Computer schädliche Wirkung zeigen. Virenschutz mithilfe eines Virenscanners ist also Schutz vor Malware wie Trojanern, Würmern und im weiteren Sinne auch vor so genannten Spammails, also vor unerwünschten und nicht angeforderten Werbemails und dient der Systemsicherheit. Gute Virenscanner sind sowohl in der Lage, den gesamten Computer nach einem Computervirus zu durchsuchen als auch während der Arbeit im Internet ein- und ausgehende Daten auf einen Virus zu prüfen. Zusätzlicher Bestandteil eines Scanners für Virenschutz ist deshalb meist auch eine Firewall, die die Datenpakete untersucht.